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Was tun gegen Spam?
Faxspam
E-mail
Spam
Ungewünschte
Prospektsendungen
Faxspam
-Wie beseitige ich den Fax-Müll?
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
1. Wegwerfen
Damit belasten Sie nur die Umwelt und auf Dauer Ihren Geldbeutel. Auch ist
es Zeitverschwendung.
2. Sie "melden" sich ab.
Entweder bei den diversen Robinson-Listen. Damit stoppen Sie bei den seriöseren
Anbietern weitere Belästigungen. Die illegalen Spamer erreichen Sie
ohnehin nicht, denn sonst wären sie Mitglied bei den seriösen
Werbefirmen. Aber, mal anders gefragt, warum muß man sich abmelden? Hat
nicht Jedermann das Recht auf werbefreie Briefkästen, Faxablagen oder
E-Mail-Konten?
Eine Abmeldung bei den Spamern ist sinn- und zwecklos! Den
Jubelschrei, endlich eine gültige Adresse zum Vollknallen mit Werbemüll
gefunden zu haben, können nur Sie nicht hören.
3. Sie wehren sich über Institutionen
Der beste Weg das Zeug loszuwerden ist, Sie senden die Originale, versehen
mit einem Eingangsdatum, an folgende Institutionen:
- Verbraucherverbände des jeweiligen Bundeslandes
- die für Sie zuständige IHK oder Handwerkskammer
- anerkannten Abmahnvereinen. Die Industrie und die IHKs
unterstützen den
Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V.
Postfach 2525
61295 Bad Homburg v.d.H.
Bitte beachten Sie, daß Sie keine Benachrichtigung
bekommen. Nur den Mitgliedern des Verbandes gegenüber werden Auskünfte
über den Sachstand gegeben.
4. Wie ermittle ich den Spamer?
Dazu gibt es einige Möglichkeiten, die wir bereits herausbekommen haben.
a) Jeder Spamer ist daran interessiert Geld mit der Masche
zu verdienen. Deshalb ist er auf eine deutsche Telefonnummer angewiesen.
Kein normaler Nutzer wählt exotische Telefonnummer, nur damit er erfährt,
wie man zB 90 % Rabatt auf irgendeinen Blödsinn bekommt. Anhand dieser
Telefonnummer kann man seine detektivischen Fähigkeiten ausprobieren.
b) Alle einschlägigen Telefonnummern, also die 0190er und
0180-5er Nummern werden von der Regulierungsbehörde für Telefon- und
Postdienste vergeben. Die 0190er-Nummern gehen in 1000er-Blöcken an die
Provider, die dann oft diese Nummern weiterverkaufen oder -vermieten. Die
0180-5er-Nummern werden einzeln vergeben.
Verbraucherservice
/ Verbraucherschutz
Der
Verbraucherservice erteilt Auskünfte zu Regelungen in der Telekommunikations
Kundenschutzverordnung (TKV), die das Vertragsverhältnis des Kunden
und seinen Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen unmittelbar berühren.
Darüberhinaus
gibt der Verbraucherservice Hinweise und Hilfestellung für alle weiteren
auftretenden Fragen auf dem Gebiet der Telekommunikation und Post.
Zu
erreichen unter:
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telefonisch
bundesweit unter:
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0 18 05/10 10 00
- Bundesweites Infotelefon (Entgelt entsprechend der Preisliste
Ihres Ortsnetzanbieters) -
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oder alternativ
0 30/2 24 80-5 00
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Mo.-Fr. von 09.00
Uhr bis 15.00 Uhr
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Telefax:
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0
30/2 24 80-5 15
|
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E-Mail:
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Verbraucherservice@regtp.de
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Postanschrift:
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Regulierungsbehörde
für Telekommunikation
und Post
Verbraucherservice
Postfach 80 01
53105 Bonn
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Die Auskünfte zu den 0190er-Nummern werden vom
Verbraucherservice erteilt, wenn Sie dort genaue Angaben zu dem
Spamer machen. Eine Fotokopie oder das Original des Werbefaxes ist
notwendig.
Die Auskünfte zu den 0180-5er-Nummer wird von der
Abteilung in Mainz im Einzelfall, nachgewiesen durch Übersendung (mit der
Post) des Originales. Da meist auch eine 0190er-Nummer angegeben ist,
braucht man diesen Weg nicht zu gehen.
c) Wissen Sie nun, wer den Nummernblock vergeben hat, dann
können Sie direkt, besser mit Hilfe eines Anwaltes, gegen den Provider
vorgehen. Welche rechtlichen Möglichkeiten hier gegeben sind, teilt Ihnen
der Jurist mit. Wir dürfen dies nicht, denn dies wäre unzulässige
Rechtsberatung.
d) Eine Besonderheit sind die "Ausländer", die
uns mit dem Müll beglücken. Immer wieder müssen Verbraucherschützer
feststellen, daß die angegebenen Adressen nicht existieren bzw. nur
kurzfristig ein Briefkasten mit der Firmenbezeichnung vorhanden war. Außerdem
läßt sich eine Firmenbezeichnung in Windeseile ändern, der
"Firmensitz" in ein anderes Land verlagern. Gerade in diesen Fällen
sollten die 0190er- bzw. 0180-5er-Nummern schnellstens blockiert werden.
In einer Berichterstattung vom 3.4.2001 der Hamburger
Morgenpost (www.mopo.de)
"Betrug per Fax-Abruf" "Mister X" wird auch die
Adresse des Bürgerbeauftragten
beim Europäischen Parlament
Herrn Jacob Södermann
1, Av. du Président Robert Schuman BP 403
F-67001 Strasbourg
Frankreich
erwähnt (der Zeitungsbericht dürfte im Archiv der Mopo
unter dem Tagesdatum zu finden sein). Ob dieser bei ausländischen
Spamern weiterhelfen kann, wissen wir nicht. In jedem Fall kann er
nicht weiterhelfen, wenn uns Nicht-EU-Firmen belästigen (aus
der Schweiz, Liechtenstein oder gar aus Übersee)
5. Sie wehren sich selbst
Wenn Sie juristisch beschlagen sind, dann können Sie selbst gegen die
Spamer vorgehen. Alternativ beauftragen Sie einen Rechtsanwalt mit
der Durchsetzung Ihrer Interessen. Ein direktes Vorgehen gegen den Spamer mit illegalen
Mitteln ist natürlich auch möglich. Inwieweit Sie sich damit strafbar
machen könnten, müssen Sie vorher prüfen. Wir können Ihnen dazu keine
Tips geben.
Auch
Verbraucherorganisationen können weiterhelfen:
Verbraucherverbände
Bereits am 30. Januar 1997 hat der Fernsehsender WDR
in der ServiceZeit Geld über verbotene Fax-Werbung berichtet. Damals
wurde empfohlen der
Verbraucherezentrale Nordrhein-Westfalen, Rechtsabteilung
in Düsseldorf
FAX 0211-3809172
die unerwünschten Faxe zu senden.
Quelle: www.wdr.de/tv/service/geld/archiv/97/0130_3.html
Dazu unsere Anmerkung: Selbstverständlich gilt dieser
Hinweis nur für die Bewohner von NRW. Die Verbraucherzentralen der
anderen Bundesländer sind sicherlich auch bereit weiterzuhelfen. Die
Internetadresse aller Verbrauchervereine Deutschlands lautet:
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V. www.vzbv.de
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E-mail Spam
Die Problematik bei E-mail
Spam liegt in der schwierigen Zurückverfolgung der Absenderadresse. Eine
Ermittlung des Verursachers ist nur sehr schwer möglich.
Auch das Antworten auf die
lästigen Mails um von der Mailingliste herunterzukommen ist falsch. Durch
eine Antwort an den Spamer wird die Adresse verifiziert und bei nächster
Gelegenheit erhält man x-mal so viele unerwünschte Nachrichten.
Antispam-Filterprogramme
können einen gewissen Schutz bieten, sind aber in der Praxis nur bedingt
erfolgreich weil umständlich zu handhaben.
Unter http://www.zdnet.de/internet/artikel/sw/199909/spam01_05-wc.html
findet sich ein recht umfangreicher Test mit Downloadmöglichkeiten.
Eine weitere Möglichkeit
wurde uns von einem Besucher unserer Seite genannt: unter http://www.mailexpire.com/
kann man sich eine kostenlose Mailadresse mit Umleitungsfunktion
beschaffen die automatisch nach einer gewissen Zeit gelöscht wird.
Allerdings ist noch nicht verifiziert was mit der, zwingend anzugebenden,
Weiterleitungsmailadresse geschieht (Vielen Dank an Jürgen Sievers!).
Folgender Tipp stammt von
Robert Boeck:
Bei http://www.spamcop.net/ kann man
den erhaltenen Mailspam "einwerfen",
SpamCop wertet automatisch die Headerzeilen aus und schickt eine
Beschwerde
an den Provider des einliefernden Servers.
In einigen Foren wird das
Thema diskutiert:
http://home.snafu.de/laura/de.admin.net-abuse.mail.txt
news:de.admin.net-abuse.mail
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UNERWÜNSCHTE
PROSPEKTSENDUNGEN
Die
bekannten Werbeunternehmen haben die Robinson-Liste für den werbefreien
Briefkasten eingerichtet. Leider erreicht man damit nicht alle einschlägigen
Unternehmen.
Robinson-Liste
Nicht nur illegale Faxe gibt es, sondern auch die längst
übliche Verstopfung des Briefkastens mit Werbezetteln, Postwurfsendungen
und Massendrucksachen. Auch dagegen kann man sich - zum Teil - wehren.
1. Manchmal hilft ein Hinweis auf dem Briefkasten: Keine
Werbung einwerfen
2. Gegen Postwurfsendungen, die von der Post verteilt werden, hat man kaum
eine Chance.
3. Gegen Adresshändler kann man sich bedingt wehren. Die seriösen
Unternehmen sind meist Mitglied beim
Deutschen Direktmarketing Verband
Postfach 1401
71253 Ditzingen
Telefon: 07156-951010
FAX: 07156-304431
www.ddv.de ist die homepage des Verbandes
Dort kann man sich in die Robinson-Liste eintragen lassen.
Auch über Internet kann man sich löschen lassen. Einfacher geht es aber, wenn man www.e-robinson.de eingibt.
Auf dieser Portalseite können Sie in einem Schwung gleich
mehrere mögliche Störenfriede loswerden.
a) Briefpost
Ein Link führt sofort zum Ausfüllen des DDV-Formulares. Das Blatt online
ausfüllen, ausdrucken und Briefmarke drauf, ab die Post.
b) Telefax-Werbung
In der Arbeitsgemeinschaft Telefax im VDMA, Lyoner Str. 18, D-60528
Frankfurt sind die führenden Provider zusammengeschlossen. Das Formular
ist online verfügbar und soll dann an die angegebene Fax-Nummer 0180-52
35 629 gefaxt werden.
c) Auch gegen Email-Spamer kann man sich gleich wehren. Sie
müssen nur Ihre email-Adresse eingeben und haben vielleicht Glück, etwas
weniger elektronischen Müll im Briefkasten zu haben.
http://www.telerobinson.de/
d) Auch Telefonbesitzer sind nicht vor Spamer geschützt.
SMS-Bombing scheint gerade in Mode zu kommen. Gegen solche Kostenfresser können
Sie sich eintragen lassen. Ein Link führt zu der Eintragungsstelle:
http://free-sms.com/robinson/robinson.php3
Die Adresse wird den Versand- und
Direktmarketingunternehmen übermittelt. Diese löschen dann die Adresse,
falls vorhanden, aus deren Dateien. Es sollte aber beachtet werden, daß möglicherweise
auch keine Kataloge der bekannten Versandhäuser in Zukunft im Briefkasten
sind.
Dazu eine Anmerkung: Müssen wir uns erst aktiv gegen
Spamer wehren? Wäre es nicht besser, wir hätten ohne unser eigenes Zutun
unsere Ruhe? Die EU will allen Ernstes von uns, daß wir uns aktiv gegen
die Spamer wehren. Ein älterer Beitrag, vom 6.9.1999, in der Zeitschrift
Telepolis illustriert die immer noch zutreffende Rechtsunsicherheit
innerhalb der EU. Nachzulesen bei www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/5265/1.html
4.
Wenn Austräger von Werbesendungen, Prospekten den Anti-Spam-Aufkleber am
Briefkasten mißachten, dann hilft nur die Reklamation beim Auftraggeber.
Dieser hat dann die Austräger auf das Verbot der Werbesendungen in den
Briefkästen hinzuweisen.
Wichtiger Hinweis!
Unseriöse Adresshändler sammeln die Adressen aus diversen
Adressverzeichnissen, Telefonbuch-CDs. Dagegen hat man kaum eine Chance,
was zu unternehmen. Abhilfe bietet nur der
Altpapiercontainer.
Ergänzende Hinweise:
Wenn auf dem Briefumschlag eine Rücksendeadresse drauf
steht ("Bitte zurücksenden, wenn Empfänger verstorben oder
umgezogen ist..."), dann gibt es zwei Möglichkeiten - hoffentlich -
in Zukunft keine Post mehr zu bekommen.
a)
Auf dem UNGEÖFFNETEN Brief "Retour - Annahme verweigert"
schreiben. Das kann dazu führen, daß der Absender tatsächlich die
Adresse löscht
b)
Den Hinweis "verstorben" darauf vermerken. Das ist wohl etwas
makaber, führt aber in der Regel immer zur Löschung der Adresse. Die Möglichkeit,
daß dann die Angehörigen Briefe mit einschlägigem Inhalt bekommen ist
natürlich nicht auszuschließen.
Wenn
ein Rücksendevermerk fehlt, dann bleibt nur die Möglichkeit der direkten
Kontaktaufnahme (kostet Zeit und Geld!) oder den Brief in den
Altpapiercontainer zu entsorgen. Eine Rücksendung unterbleibt, denn die
Post entsorgt die Werbesendungen selbst. Das kostet unterm Strich unser
Geld.
Folgenden Tipp erhielten wir von Peter Kleemann:
"Vor fünf Jahren strich ich meine Adresse durch, schrieb
"Annahme verweigert" darauf und warf es wieder in den
Briefkasten. Das darf man so machen, die Post muß zurückstellen. Aber
das ist mir seit drei Jahren nicht genug. Die Firma schmeißt das dann
einfach weg. Also öffne ich die Briefe und stopfe alles in den
beiligenden Antwortumschlag - denn das wird teuer. So ein Vorgang muß nämlich
manuell bearbeitet werden und alles in allem läuft das auf einen
Arbeitsaufwand im Wert zwischen 50 und 150 DM hinaus. Und Antwortschreiben
muß man nicht frankieren. Man braucht auch seine Kleider nicht
auszuziehen, nur weil da "bitte freimachen" draufsteht. Sobald
auf so einem Brief "ANTWORT" steht, zahlt der Empfänger... und
SEB hat mir sogar einen DIN C5 Umschlag beigelegt, da konnte ich die
kompletten 100 Gramm Briefpost zurückschicken zur Altpapierentsorgung.
Wenn das jeder machen würde, dann hätten wir nicht soviel Schrott im
Briefkasten..."
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